Tiergestützte Therapie

mit Alpakas - entspannen und vertrauen

Auch wenn in Deutschland der Einsatz von Tieren als Begleiter in der Therapie und Pädagogik noch ein relativ junges Gebiet ist, so ist doch Vielen die Einbindung von beispielsweise Hunden und Pferden in solche Prozesse bekannt. Da Tiere sich immer im Hier und Jetzt befinden und sich authentisch verhalten, können sie als übertragendes Medium für die Gefühle, die Körpersprache und die Bedürfnisse des Menschen eingesetzt werden. Die Wirkung der tiergestützten Interventionen erstreckt sich vom Steigern des Wohlbefindens und des Entspannungszustandes über die Stärkung des Selbstwertgefühls, die Beruhigung des Nervensystems und die Reduktion von Angst und Stress bis hin zur Motivation, Stimmungsaufhellung und Förderung von eigenverantwortlichem Handeln u.v.m.. 

 

Speziell die Tiergestützte Therapie mit Alpakas und Lamas erfordert eine besondere Form der Achtsamkeit und des Respekts im Umgang mit diesen Tieren. Sie zählen zu den Flucht- und Distanztieren (nähere Informationen zu diesen Tieren) und erfordern beim Annähern und Bindungsaufbau viel Feinfühligkeit. Charakterlich sind Alpakas als neugierige, ruhige und  friedliche Vertreter bekannt, die sich meist nonverbal innerhalb der Herde verständigen. Das Beobachten und Versorgen dieser Tiere sowie das gemeinsame Begegnen und Bewegen – Spazieren gehen mit Strick und Halfter - in Ihrem Laufrhythmus und ihrer natürlichen Umgebung - schaffen ein entspanntes und freudiges Miteinander im Mensch-Tier-Team. Gleichzeitig wird die Konzentration, Aufmerksamkeit und Bewusstheit der Zweibeiner geschult. Beim Einsinken in das Erleben der Natur werden unsere schöpferischen Kräfte und Ressourcen geweckt. 

 

Hier in und auf der Gestaltwiese biete ich Ihnen an, die  beruhigende Präsenz, Offenheit und Wärme der Alpakas auf sich wirken zu lassen. Mittels Achtsamkeitsübungen darf der Mensch mit dem Tier synchron werden und dieses als Sicherheitsanker für achtsame Erfahrungen in der Gegenwart ansehen. Diese Sicherheit des Augenblicks lässt den Menschen annehmen, was gerade da ist oder passiert, sich ständig wandelt oder verändert. Wir bekommen es in unserem Tagesablauf nur oft nicht mit, bei dem, was es noch alles zu erledigen gibt. 

 

Zusammen mit den Alpakas darf der Geist pausieren, es kommt zu einem Innehalten der Prozesse. Dabei eröffnet sich ein tieferes Bewusstsein: in Stille als Einheit mit dem Leben zu existieren, das natürliche Gleichgewicht wertzuschätzen und für sich selbst anzunehmen, dem Lebensfluss und -rhythmus von Kontakt und Rückzug zu vertrauen.

 

„Es ist wunderbar, wie die Natur ein Teil von uns ist. Die Sonne scheint nicht auf uns, sondern in uns. Die Flüsse fließen nicht an uns vorbei, sondern durch uns hindurch.“ (John Muir)

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