Schon gewusst?

Das Alpaka (Vicugna pacos), auch Pako, stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Anden und gehört mit zu den ältesten Haustierrassen. Als domestizierte Kamelform wurden Alpakas vorwiegend wegen Ihrer wertvollen Wolle gezüchtet. In Deutschland sind Alpakas und Lamas anerkannte landwirtschaftliche Nutztiere. 

Aufgrund Ihres ruhigen und friedfertigen Wesens werden diese Tiere immer beliebter und erweitern das Angebot für tiergestützte Aktivitäten wie z.B. Wanderungen.

Von ausgebildetem Fachpersonal werden Alpakas und Lamas auch als Hilfe in der tiergestützten Therapie und Förderung/Pädagogik eingesetzt. 

Alpaka Steckbrief

  • Alpakas gehören zu den Neuweltkameliden
  • Alpakas fressen Gras, Heu und spezielles Mineralfutter
  • Alpakas sind Herdetiere, sie gewöhnen sich auch gut an andere Tiere
  • Alpakas gibt es offiziell in 22 Farbtönungen (von weiß-creme bis braun-grau-schwarz)
  • Alpakas werden 15 - 20 Jahre alt
  • Alpakas haben eine Tragezeit von ca. 11,5 Monate
    und gebären immer ein Junges (= Crias)
  • Alpakas sind Schwielensohler, d.h. sie schonen die Grasnarbe.
  • Alpakas haben eine gespaltene Oberlippe,
    so dass sie das Gras abzupfen und nicht abreißen
  • Alpakas werden 1 mal im Jahr geschoren. Ihre Faser wächst pro Monat ca.1 cm
  • Alpakas bewegen sich im Passgang,
    d.h. beide Beine einer Körperseite werden gleichzeitig bewegt
  • Alpakas sind sehr anpassungsfähig (Lebensraum ca. 0 - 5000 Meter ü. NN)
  • Alpakas sind im Gegensatz zu Dromedaren und Trampeltieren keine Reit- oder Lastentiere
  • Alpakas werden in Europa nicht des Fleisches wegen gehalten